17.03.2007

ein neuer tag.

die ganze nacht hab ich mit durchfall auffem klo verbracht. dank narkose und schmerzzäpfchen. das war ne freude.

bekam was zu essen.

haferkotz. ähm haferschleim.

konnte gut essen, mittags gabs kartofelbrei mit soße. schlucken schmerzhaft, aber auszuhalten. so kanns weitergehen.

al der horrordoc kam musst ich in so nen raum, wo er mir alles abgesaugt hat, durch die nase, mein halbes hirn glaub ich. sehr schmerzhaft. er beschwert sich über mich, über meine mutter. ist ein arschloch.

hab ein eis bekommen. ein eistörtchen. die wahrheit ist, dass man gar nicht soviel eis bekommt, wie man will...alles nur märchen.

 haben mir den zugang gezogen, alles blau.

bin benebelt vom den schmerzen, tabletten, erinnerungen bissel futsch. 

23.3.07 16:31, kommentieren

16.03.2007

BUMM!!

morgens, 6.45 uhr, tür auf, licht an, schwestern wecken uns, messen vitalfunktionen.

der horrordoc kommt nochmal vorbei und meckert mich an, nur weil ich ne frage hatte...worauf hab ioch mich da eingelassen? zu spät.

ich bekomme superschicke trombosestrümpfe, ein kittelchen, welches vorne offen is, 2 tabletten, leg mich ins bett und guck mit nadine "garfield".

bin während dem film weggedöst, war total high.

dann kam ein pfleger und hat mich halbnackt in den op gebracht, ich zu schwerzen aufgelegt erzähl blöde witze, lach mich über alles halb krank und seh alles ganz locker.

leg mich auf den op tisch und beobahte komische instrumente, die über meinem kopf hängen. mittlerweile is mir klar, das das werkzeuge zum mandelnrausholen waren, aber gut, das ich zu dem zeitpunkt auf droge war.

die narkoseärztin bewundert noch meine venen und sagt ich sollte blutspenden, ich erzähle gerade, das ich doch blutspendenderin bin und schon bin ich weg.

die nächste erinnerung hab ich an den aufwachraum.

ich sehe einen pfleger und beschwere mich über halsschmerzen. er meint es liegt daran, das ich gerade operiert wurde. das verschlägt mir die spräche. dann frag ich ihn, wie ich war als ich aufgewacht bin, ob ich viel scheiß erzählt hab. er meinte, ich wäre doch gerade dabei aufzuwachen. das konnte ich akzeptiern und blieb still. *g*

bin dann in mein zimmer gefahren worden und erstmal weggepennt.

tja...dann aufgewacht. da der horrordoc auch meine nasenmuscheln verkleinert hat ist meine nase zu.

mein rachen verschleimt.

mein zäpfchen geschwollen.

keine luft.

ich krieg hustenanfälle, panikattacken, würgekrämpfe, kotze blut, nachblutungen, alles in aufruhr.

horrordoc kommt, mit absauggerät.

saugt mir schleim aus nase, rachen, was weiß ich ab.

dann bekomm ich sauerstoff.

alles wird gut.

nachblutungen waren nich so  schlimm, das ich nochmal operiert werden musste. gott sei dank.

dann bekomm ich noch cortison, amit mein zäpfchen abschwillt.

schlafe den restlichen tag.

mehrere schmerzzäpfchen bekommen. 

total geschafft. 

 

23.3.07 16:25, kommentieren

15.03.07

okay.

15.00 uhr.

mama hat mich in die klinik gebracht.

schock.zimmer voll winzig. ohne klo, ohne dusche, nix.

nur ein kleines waschbecken, 2 betten, ein kleines tischchen mit 2 stühlen, ein nachttisch, den man sich aus platzmangel teilen muss und ein kleines schränkchen.

auf dem flur gibt es eine damentoilette und eine herrentoilette mit je einem klo.

es sthet fest, das wird ein toller aufenthalt. duschen gibt es 2 und zwar ein stockwerk höher.

also angekommen. mir wird alles gezeigt, was ja nich viel is, einen aufenthaltsraum gibt es noch in dem ein paar tische, flohmarktbücher und ein fernseher drinne sind.

aber ich will mich ja nich beschweren. ich wollte ja nich in die uniklinik.

 ein mädchen liegt mit auf meinem zimmer, nadine, hat 2 tage vorher die mandeln rausbekommen.

sie ist nett, redet aber gerne und erzählt alles doppelt.

so, jetzt erstmaöl die zeit rumkriegen bis die narkoseärztin kommt.

zum glück hat mich ne freundin besucht. wir sitzen draußen und rauchen eine nach der anderen.

dann narkosegespräch, ich werd beleidigt... " 50 kilo weniger und der blutdruck wäre normal" 

naja, recht hat sie, aber 50 kilo isn bissel happig, man will ja keinen in die magersucht treiben, oder?

naja...dann gabs um halb 6 abendessen...brot mit wurst, käse, sowas eben.

da wird mir bewusst, das das die letzte mahlzeit für mich für lange, lange zeit sein wird.

mist. hätt ich doch nochmal pizza bestellt.

der freund von nadine hat ein paar dvds mitgebracht und wir gucken auf meinem laptop "cars".

internet hab ich natürlich auch keins...

um 10 sind wir dann ins bett.

ich konnte erstaunlich gut schlafen, einfach die op am ächsten tag verdrängt. 

23.3.07 16:11, kommentieren

14.03.2007

hallo!

ich bin susi, 21 und morgen 15 uhr gehts ins krankenhaus.

ich hab schreckliche angst.

vor der vollnarkose, vor der OP, vor den schmerzen, vor dem krankenhausaufenthalt...

 

naja, mal abwarten.

1 Kommentar 14.3.07 21:06, kommentieren